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Bahnhofsbuchhandel Bahnhofsbuchhandel
Schon in den ersten Jahren der Eisenbahn begann das Bahnpersonal, Zeitungen auf eigene Rechnung an Reisende zu verkaufen. Anfangs wurde dies durch die Bahnverwaltungen geduldet. Später übernahmen die Verwaltungen die Verpachtung der Buchhandlungen, um zusätzliche Einnahmen zu generieren. Erstmals wurde 1852 der Buchhandel vom Pariser Verlagshaus Hachette auf den Pariser Bahnhöfen eingeführt. Bald darauf folgte in England die Firma W. L. Smith & Son, die weit über 1000 Vertriebsstellen verfügte. Später folge in Deutschland die Berliner Firma Georg Stilke. In Deutschland wurden die Bahnhofsbuchhandlungen konzessioniert und von den Bahnverwaltungen beaufsichtigt. Bücher mit unsittlichem oder anstößigem Inhalt waren nicht erlaubt. Der Preis der Bücher entsprach den landesüblichen Ladenpreisen. Die Öffnungszeiten richteten sich nach den An- und Abfahrtzeiten des Eisenbahnverkehrs.
Das Buch und die Zeitung im Bahnhof
Bahnhofsbuchhandlung Saarbrücken Hbf
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